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Genogrammarbeit in der Begleitung und Betreuung

schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer

Familiensysteme

In der Begleitung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen werden uns immer wieder Familiengeschichten von einzelnen Familienmitgliedern aus deren unterschiedlichen Erlebensdimensionen erzählt. Diese individuellen Erzählungen lassen uns erahnen, wie ungeheuer komplex die verschiedenen Muster dieser Familiengeschichten sind. Um sich diesen Mustern sensibel, allparteilich, anerkennend und wertschätzend zu nähern, kann das einfache Werkzeug Genogramm sehr hilfreich sein.

Familientherapeuten haben jene Form eines kommentierten Stammbaums entwickelt, die wir Genogramm nennen. Es ist ein einfaches Instrument, das unterstützend bei dem Versuch sein kann, einen erweiterten Verständnishorizont für die Erlebensgeschichte des schwersterkrankten und sterbenden Menschen und im Kontext seiner Familienhistorie sein kann. Ein Genogramm hilft uns, die grundlegenden Fakten einer ganzen Familie nicht aus dem Blick zu verlieren, ist nicht nur deshalb wichtig, weil es uns vor Augen führt, was wir bereits wissen, sondern auch, weil es uns darauf hinweist, was wir nicht wissen und vor uns beschützt verborgen bleiben soll.

Für die Darstellung von Genogrammen benutzt man eine Zeichensprache, für die sich bestimmte Symbole eingebürgert haben.

Inhalte:
Ziele, Inhalte, Methoden und Grenzen der Genogrammarbeit in der Begleitung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Familiensysteme.

Ziel der Fortbildung:
Die Ziele der Genogrammarbeit sind, sich dem Fundament der persönlichen Wertevorstellungen des schwersterkrankten, sterbenden Menschen vor dem Hintergrund seiner Familiengeschichte behutsam und anerkennend zu nähern und  dieses wertzuschätzen, eine erweitere Sichtweise auf das Familiensystem zu erlangen, Grenzen der eigenen fachlichen Kompetenz zu erkennen und entsprechend zu handeln, neue Optionen für die Begleitung und Betreuung zu erkennen und einen Beitrag  zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität des schwersterkrankten, sterbenden Menschen und seines Familiensystems zu leisten.

10 Lerneinheiten a 90 Min

je nach Nachfrage für 2017/2018 wieder geplant

Termin:
Freitag bis Sonntag


Zielgruppe:
Ehrenamtlich Mitarbeitende in Hospiz- und Palliativdiensten, Pflegefachkräfte, Sozialpädagogen/ innen, Sozialarbeiter/ innen, Seelsorger/innen und andere Interessierte aus dem Gesundheitswesen.

Teilnehmerzahl:
bis 16 Personen

Seminarleitung:
Ute Pelzer, 46509 Xanten
zertifizierte Kursleiterin/Trainerin Palliative Care, System- und Familientherapeutin (DGSF), Supervisorin (DGSF)

Kosten:
Kursgebühr  -----  Euro inkl. Unterlagen
Pensionskosten ----   Euro
Leistungen: Übernachtung im Einzelzimmer, Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee, Abendessen

Veranstaltungsort:

 
Hinweis:
Mitglieder der IGSL-Hospiz e.V., erhalten auf die Kursgebühren eine Ermäßigung von 25%.

Weitere Informationen erhalten Sie
per E-Mail unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
bzw. Briefpost: IGSL-Hospiz-Bildungswerk, Postfach 1408, 55384 Bingen.